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Erbauung der dreigängigen Getreide- und Ölmühle

Es ließ sich nicht feststellen, wann die Mühle erbaut wurde. Wenn die Mühle "Unter den Weiden" bestanden hat, so ist es nicht unwahrscheinlich, daß nach deren Betriebsunfähigkeit erst die Fischbachmühle 200-300 m außerhalb des Ortes angelegt wurde. Jedenfalls aber war sie bereits in Betrieb, als das Kloster zu Prüm , zu dem unter anderen Orten auch Birresborn gehörte, im Jahre 1575 zum Kurfürstentum Trier kam [...]

Inzwischen hatte sich ein dritter Bäcker, Franz Xaver Pfeil aus Lissingen in dem Hause des Peter Mechenbier No 142 niedergelassen. Der Eigentümer, ein gelernter Bäcker aus Welschbach, hatte längere Zeit vorher in das Haus eingeheiratet und bildete sich ein, der Mühlenbäckerei des Anton Simon den Garaus zu bereiten. Das Gegenteil trat gar bald ein; Mechenbier mußte einstellen. Nach ihm begann dort Andreas Schmitz sein Bäckerhandwerk, kaufte sich später ein eigenes Haus Nr. 157 + 158 und kam hoch. Pfeil erwarb von den Geschwistern Lamberty ein unausgebautes Haus (das jetzige Haus des Rasierers Johann Dingels Nr. 79) und richtete sich ein. Er war nebenbei Kassenführer der Birresborner Spar- und Darlehnskasse und betrieb auch ein Kolonialwarengeschäft [...]

Lindenquelle Birresborn

Dokumentinfo

Angelegt am:
02.05.2004 18:41:00
Zuletzt bearbeitet:
02.05.2004 18:41:00